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Mannschaftsbericht der 1.
Mannschaft
KSV verliert
den Krimi in Tennenbronn mit 20:19
Durch die
19:20-Niederlage des KSV Hofstetten in Tennenbronn bleibt aus dem Dreikampf um
die Meisterschaft der Ringer-Oberliga nur noch ein Zweikampf übrig. Die Zehn von
Hermann Krämer und Mario Allgaier muss nun auf die Rückrunde hoffen, um nochmals
im Titelrennen eingreifen zu können.
Fast 500 Zuschauer erlebten in der Tennenbronner Sporthalle einen Ringerkrimi,
der noch lange für Gesprächsstoff sorgen wird. "Natürlich sind wir enttäuscht",
verschaffte sich KSV-Greco-Coach Hermann Krämer erst einmal Luft. "Dennoch kann
ich keinem meiner Athleten einen Vorwurf machen, wir haben alles gegeben, wobei
ein Unentschieden gerechter gewesen wäre". Die Analyse von Krämer geht noch
weiter: "Wir haben auch schon oft in dem einen oder anderen Kampf Glück gehabt,
doch heute war das Glück auf Gastgeberseite", tröstete der Hofstetter Trainer
dann seine Athleten. Die Tennenbronner Trainer und Fans sahen dies genauso. Das
Hofstetter Trainergespann musste aufgrund der Verletztenliste etwas riskieren,
beorderte Robin Ketterer ins Freistil-Schwergewicht und opferte Fabian Hofer für
die 84-kg-Klasse Freistil gegen das Gastgeber-As Alexander Fichter. Übrigens,
Ketterer sorgte im letzten Jahr durch seinen glatten 3:0-Sieg gegen Alexander
Fichter im Freistil-Schwergewicht für den 19:15-KSV-Erfolg in Tennenbronn. Die
Gastgeber waren zunächst leicht geschockt, als sie die Hofstetter Aufstellung
sahen. Und in der Tat schien es so, als sollte der KSV auch dieses Mal wieder in
Tennenbronn gewinnen. Immerhin führte Hofstetten nach dem siebten Duell klar mit
18:11 und hatte noch mit Fabian Hofer ein Trumpf-As im Ärmel. Hofer unterlag mit
3:1, 1:1 und 1:1, wobei der Hofstetter Ausnahmeathlet in den Runden zwei und
drei jeweils bis 15 Sekunden vor dem Gong führte und nur durch die Regelung
"Letzter Punkt" verlor. Damit war alles wieder offen mit dem glücklichen Ende
für Tennenbronn. Doch der Reihe nach: Manuel Krämer holte den erwarteten Vierer
für sein Team gegen Benjamin Nagel. Im Schwergewicht lag Dominik Volk gegen
Mathias Pfaff nach zwei Runden hinten und drehte den Fight noch mit 3:2 für
sich. Anschließend holte Tennenbronns Neuer, der noch ungeschlagene Bogdan
Zaharia einen Vierer gegen Michael Dold, was Robin Ketterer durch seinen Vierer
gegen den deutschen Jugendmeister Simon Reiner wieder ausglich. Die Kinzigtäler
führten nach vier Duellen mit 11:6, als Florian Wölfle im letzten Kampf vor der
Pause Adrian Stockburger auf den Schultern hatte. Kampfrichter Peter Giesin
stand ungünstig, sah es nicht, wodurch Wölfe zwar diese Runde mit 7:3 gewann,
den Fight aber mit 1:3 abgeben musste. Nach der Pause hatte Mathias Klausmann
Pech, dass er von Thomas Steuck praktisch mit dem Gong in der ersten Runde
gedreht wurde, wodurch Tennenbronn durch das 1:3 wieder einen Mannschaftspunkt
holte. Auch Michael Volk gab eine Runde ab, dies aber gegen einen der Besten der
Liga, Peter Lehmann. So sammelte die Reiner-Zehn den einen oder anderen Punkt,
der letztlich ausschlaggebend war. Als nach dem achten Duell alles wieder offen
war und Hofstetten nur noch mit 18:14 führte, besiegte der letztjährige
DM-Fünfte Fabian Reiner das Hofstetter Nachwuchstalent Julian Neumaier mit 2:1,
5:1 und 2:0. Vor dem letzten und entscheidenden Kampf führte der KSV zwar immer
noch mit 18:17, musste dann aber zusehen, wie der Tennenbronner Luca Lehmann
sein Team zum Sieg führte. Nach der ersten Runde hatte Lehmann gegen Marco
Neumaier durch sein 4:0 bereits ausgeglichen, anschließend brachte Neumaier
seine Farben durch ein 3:3 erneut in Führung, doch die Runden drei und vier
gingen wieder an Tennenbronn. Die Halle stand natürlich Kopf, und es war ein
Fight, der alles andere bisher in den Schatten stellte.

Julian Neumaier machte einen guten Kampf gegen den letztjährigen DM-Fünften
Fabian Reiner.
KSV
Tennenbronn - KSV Hofstetten
20:19
|
|
Stilart |
Gewicht |
Name |
Name |
Punkte |
Wertung |
Zeit |
|
Freistil |
55 |
Benjamin Nagel |
Manuel Krämer |
0:4 |
TÜ 0:6
0:4 0:6 |
03.49 |
| Gr.-röm. |
60 |
Bogdan-Ionut Zaharia |
Michael Dold |
4:0 |
TÜ 6:0
6:0 8:0 |
05:10 |
|
Freistil |
66A |
Adrian Stockburger |
Florian Wölfle |
3:1 |
PS 6:0
3:7 3:0 5:1 |
07:28 |
| Gr.-röm. |
66B |
Peter
Lehmann |
Michael Volk |
1:3 |
PS 1:0
0:1 0:1 0:2 |
08:00 |
|
Freistil |
74A |
Luca
Lehmann |
Marco Neumaier |
3:1 |
PS 4:0
3:3 1:0 4:1 |
08:00 |
| Gr.-röm. |
74B |
Fabian Reiner |
Julian
Neumaier |
3:0 |
PS 2:1
5:1 2:0 |
06:00 |
|
Freistil |
84A |
Alexander Fichter |
Fabian
Hofer |
3:0 |
PS 2:0
1:1 1:1 |
06:00 |
| Gr.-röm. |
84B |
Thomas
Steuck |
Mathias Klausmann |
1:3 |
PS 2:0
0:1 0:1 0:1 |
08:00 |
|
Freistil |
96 |
Simon
Reiner |
Robin Ketterer |
0:4 |
TÜ 0:5
0:4 0:6 |
04:43 |
| Gr.-röm. |
120 |
Mathias
Pfaff |
Dominic Volk |
2:3 |
PS 3:0
2:0 0:1 0:1 0:1 |
10:00 |
|
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