KSV  1970  HOFSTETTEN  E.V.

 

 

 

 

 

 

 

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Mannschaftsbericht der 1. Mannschaft

 

KSV siegt auch in Adelhausen - wenngleich knapp mit 21:16

 

Im Fernduell mit dem KSV Tennenbronn um die Vizemeisterschaft der Ringer-Oberliga erfüllte der KSV Hofstetten durch einen hart umkämpften 21:16-Erfolg bei der Bundesligareserve des TuS Adelhausen zwar die Erwartungen seiner Fans, doch letztlich reichte es nicht ganz, weil Tennenbronn über Meister Furtwangen mit 19:18 triumphierte.
Dennoch darf die Staffel von Mario Allgaier und Hermann Krämer mit dem dritten Platz auf eine fantastische Runde zurückblicken. Der TuS war auf eigener Matte ein sehr schwer zu ringender Gegner und erfüllte dieses Mal auch die Erwartungen der Liga, wenngleich die Kinzigtäler erneut das bessere Ende für sich behielten. Doch im Gegensatz zur Vorrunde, wo beispielsweise Fabian Hofer den bundesligaerprobten Kevin Kähny mit 4:0 Mannschaftspunkten überfuhr und Markus Neumaier vom Berg, in Hofstetten noch Aufgabesieger gegen Denis Grether wurde, gab es nun eine 0:1, 0:2 und 0:1 Niederlage für Hofer und auch eine Dreisatzniederlage für Neumaier. Adelhausen, im Vergleich zur Vorrunde auf zwei Positionen durch Stephan Brunner und Adrian Mazan anders besetzt, holte sich außerdem noch einen Big-Point durch Adrian Mazan, der Robin Ketterer die erste Niederlage in dieser Runde beibrachte. Dass der KSV Hofstetten am Ende dennoch triumphieren durfte, lag dieses Mal am Schwergewicht, wo Axel Neumaier im freien Stil Fatih Eroglu klar beherrschte und Dominik Volk dem Einheimischen Michael Herzog das Nachsehen gab. Manuel Krämer brauchte zum Auftakt im Papiergewicht nicht zu duschen, zumal Adelhausen verzichtete. Michael Dold holte anschließend zwei Runden gegen Stefan Geiger, so dass Hofstetten nach vier Duellen mit 12:4 in Führung lag. Michael Volk, der üblicherweise seine Gegner nach Punkten ausknockt, schulterte Johannes Schleiming in Durchgang zwei, was der Halbzeitstand von 16:4 bedeutete. Nach der Pause durften die Kinzigtäler dann nur noch einmal jubeln, als Julian Neumaier erwartungsgemäß Adrian Fisch über die Matte drehte. Der TuS konnte zwar noch verkürzen, doch der Sieg war Hofstetten nicht mehr zu nehmen.

Fazit: Normalerweise wird die beste Mannschaft der Liga Meister. In diesem Jahr war es aber nicht das beste Team, sondern die glücklichste Zehn, denn lässt man die Saison Revue passieren, dann hätten drei Mannschaften den Titel verdient gehabt. Der KSV Hofstetten verlor zu Recht den Auftaktfight gegen Furtwangen mit 15:24. Anschließend aber zeigte sich die Staffel von Mario Allgaier und Hermann Krämer wieder erholt, lieferte das beste Ringen insgesamt ab, verlor unglücklich in Tennenbronn mit einem Punkt Unterschied und hätte auch in der Rückrunde klar in Furtwangen gewonnen, wenn die Gastgeber das Nachwiegen des beim Aufwärmen schwer verletzten Stefan Müller erlaubt hätten. Der KSV Hofstetten machte den KSK Furtwangen am vorletzten Kampftag durch den überragenden 19:10-Sieg über Tennenbronn Meister. Leider bedankte sich der KSK bei Hofstetten nicht, was man sich zwar sportlich gewünscht hätte, doch trotzdem darf sich Hofstetten auch über den dritten Rang freuen.

 

 

TuS Adelhausen II   -   KSV Hofstetten     16:21

 

Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung Zeit
Gr.-röm. 55   Manuel Krämer 0:4 OG 0:0 00:00
Freistil 60 Stefan Geiger Michael Dold 3:2 PS 0:1 0:1 1:0 1:0 1:0 10:38
Gr.-röm. 66A Johannes Schleining Michael Volk 0:4 SS 0:3 0:4 02:53
Freistil 66B Stephan Brunner Tobias Ringwald 3:0 PS 6:0 1:0 1:0 04:59
Gr.-röm. 74A Adrian Fisch Julian Neumaier 0:4 TÜ 0:7 1:7 1:4 05:15
Freistil 74B Denis Grether Markus Neumaier 3:0 PS 1:0 4:1 1:0 06:03
Gr.-röm. 84A Kevin Kähny Fabian Hofer 3:0 PS 1:0 2:0 1:0 06:00
Freistil 84B Adrian Mazan Robin Ketterer 3:1 PS 1:1 3:0 0:3 4:1 08:00
Gr.-röm. 96 Michael Herzog Dominic Volk 1:3 PS 2:0 0:1 0:1 0:1 08:00
Freistil 120 Fatih Eroglu Axel Neumaier 0:3 PS 0:1 0:6 0:2 05:32
 

 

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