Der KSV Hofstetten ist nach dem hohen 24:8-Auswärtssieg bei der Reserve der WKG Weitenau-Wieslet wieder in der Erfolgs-Spur der Ringer-Oberliga.

„Der Derby-Sieg über den KSV Haslach hat uns richtig gut getan und auch wieder das Selbstvertrauen zurückgegeben“, analysierte Schriftführer Marco Neumaier, denn die Kinzigtäler reisten mit gemischten Gefühlen an den Oberrhein. Das Unentschieden der WKG gegen den Tabellendritten Waldkirch-Kollnau war Warnung genug, weshalb die Hofstetter Trainer Manuel Krämer und Hansi Megerle die derzeit besten Zehn auf die Mattes schickten. Der KSV Hofstetten benötigte keine lange Anlaufzeit und hatte schon nach rund 22 Minuten den Gegner so weich gekocht, dass sich das Debakel für die Gastgeber bereits zur Halbzeit andeutete. 16:1 führte Hofstetten nach fünf Duellen. In den drei leichten Gewichtsklassen des KSV – mittlerweile eine Art Sieg-Garantieschein des KSV – entzauberten nacheinander Nico Megerle, Luca Lauble und Sebastian Ringwald ihre Gegner, sodass es sogar Beifall von den Gastgebern gab. Markus Neumaier im Schwergewicht verdiente sich dazu wieder die Note gut und ließ gegen Michael Butzer nur eine eins zu. Und weil auch Dominic Volk dem Gastgeber Patrik Kreutler technisch überlegen war, kam es zu dieser hohen Halbzeitführung. Nach der Pause sahen die 200 Fans dann den schönsten Kampf des Abends. Bundesliga-Ringer Philipp Asal lieferte sich mit dem Hofstetter Fabian Hofer einen derart Klassefight, dass es mehrfach Applaus auf offener Szene gab. Ein 24:16 im Mittelgewicht des griechisch-römischen Stils ist nach Punkten gesehen rekordverdächtig und wird wohl in die Analen der Ringer-Geschichte eingehen. Es war der zweite Erfolg der Gastgeber, die sich noch zweimal über einen Sieg verhalten freuen durften. Verhalten deshalb, weil erstens Marius Allgaier dem einheimischen Dennis Kronenberger mit dem 4:8 gehörig Angst einjagte und zweitens Luca Megerle der Viererbank Zorhab Ohanian nur einen 3:8-Punktsieg überließ. Und genau das war es, was die Hofstetter Trainer begeisterte. Wenn die Gastgeber schon auf bundesligaerfahrene Athleten zurückgreifen um einen Vierer zu produzieren, so bewies der KSV, dass er auch in diesen Begegnungen durchaus mithalten kann. Weitenau-Wieslet musste an diesem Kampfabend ohne einen einzigen Vierer auskommen. Die Hofstetter Trainer Manuel Krämer und Hansi Megerle waren deswegen mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden und freuen sich nun auf die nächste Herausforderung gegen Waldkirch Kollnau.

 

WKG Weitenau-Wieslet II  -  KSV Hofstetten   8:24  

Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung Zeit
Freistil 57 Maximilian Tröndlin Nico Megerle 0:4 TÜ 2:17 05:47
Gr.-röm. 61 Benny Vogt Luca Lauble 0:4 AS 1:8 03:00
Freistil 66A Luca Köpfer Tobias Ringwald 0:4 SS 0:6 01:29
Gr.-röm. 66B Dennis Kronenberger Marius Allgaier 2:0 PS 8:4 06:00
Freistil 75A Zorhab Ohanian Luca Megerle 2:0 PS 8:3 06:00
Gr.-röm. 75B Marco Ruf Michael Volk 0:4 TÜ 0:16 02:15
Freistil 86A Marco Kreutler Florian Wölfle 0:4 TÜ 0:15 02:56
Gr.-röm. 86B Philipp Asal Fabian Hofer 3:0 PS 24:16 06:00
Freistil 98 Patrik Kreutler Dominic Volk 0:4 TÜ 1:16 04:33
Gr.-röm. 130 Michael Butzer Markus J. Neumaier 1:0 PS 3:2 06:00

 

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